Dante's Peak

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Roger Donaldson
Besetzung: Pierce Brosnan (Harry Dalton), Linda Hamilton (Rachel Wando), Jamie Renée Smith (Lauren Wando), Jeremy Foley (Graham Wando), Elizabeth Hoffman (Ruth), Charles Hallahan (Paul Dreyfus), Grant Heslov (Greg), Arabella Field (Nancy)
Produktion: Gale Anne Hurd, Joseph M. Singer
Drehbuch: Leslie Bohem
Filmmusik: John Frizzell, James Newton Howard
Kamera: Andrzej Bartkowiak
Schnitt: Conrad Buff, Howard E. Smith, Tina Hirsch
Story:
Der Vulkanologe Harry Dalton wird in die beschauliche Kleinstadt Dante’s Peak entsandt, nachdem Messungen auf ungewöhnliche Aktivitäten des nahe gelegenen Vulkans hindeuten. Während seine Untersuchungen immer mehr Anzeichen für einen bevorstehenden Ausbruch liefern, stoßen seine Warnungen zunächst auf Skepsis. Gemeinsam mit der Bürgermeisterin Rachel Wando versucht er dennoch, die Verantwortlichen von der drohenden Gefahr zu überzeugen. Als der Vulkan schließlich mit voller Wucht ausbricht, verwandelt sich die idyllische Bergregion innerhalb kürzester Zeit in ein Inferno aus Lava, Asche und Schlammlawinen.
Heimkino-Filmkritik:
„Dante’s Peak“ ist ein kurzweiliger Vulkan-Katastrophenfilm mit unverkennbarem 1990er-Jahre-Flair. Die Inszenierung ist gelungen, und auch die Spezialeffekte überzeugen selbst heute noch. Ob die gewaltige Rauchsäule des Vulkans, Lavaströme oder Schlammlawinen – die Katastrophenszenen sind spektakulär umgesetzt und sorgen für mitreißende Unterhaltung. Die Handlung verläuft allerdings recht vorhersehbar und setzt stellenweise etwas zu sehr auf emotionale Momente. Besonders typisch für das Hollywoodkino jener Zeit wirken Szenen, in denen selbst in höchster Lebensgefahr noch der Hund gerettet werden muss oder ein Fahrzeug scheinbar mühelos mit vier Insassen durch glühend heiße Lava fährt. Trotz dieser logischen Schwächen bleibt „Dante’s Peak“ ein sehenswerter Vertreter des Katastrophenkinos und ein unterhaltsamer Blockbuster der 1990er Jahre.
Zusatzinfos:
Für „Dante’s Peak“ stand ein Produktionsbudget von rund 115 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Um die vulkanischen Vorgänge möglichst realistisch darzustellen, arbeitete Regisseur Roger Donaldson eng mit Vulkanologen und Geologen zusammen. Für die Dreharbeiten wurden mehrere Quadratkilometer Landschaft sowie Teile einer Kleinstadt mit künstlicher Vulkanasche bedeckt, um die Auswirkungen eines Vulkanausbruchs möglichst authentisch nachzubilden.
Im selben Jahr erschien mit „Volcano“ ein weiterer großer Vulkan-Katastrophenfilm. Während sich „Volcano“ auf einen fiktiven Vulkanausbruch mitten in Los Angeles konzentriert, setzt „Dante’s Peak“ stärker auf wissenschaftliche Plausibilität und orientiert sich an den Gefahren eines Schichtvulkans. An den Kinokassen entwickelte sich „Dante’s Peak“ mit einem weltweiten Einspielergebnis von rund 178 Millionen US-Dollar zum erfolgreicheren der beiden Filme.
Viele der im Film gezeigten Gefahren – darunter Ascheregen, pyroklastische Ströme, Lahare und vulkanisch belastete Gewässer – beruhen auf realen wissenschaftlichen Erkenntnissen, wurden für die Dramaturgie jedoch teilweise zeitlich stark verdichtet.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Mein alter Physiklehrer sagte einmal: Wenn man einen Frosch in kochendes Wasser setzt, dann wird er sofort herausspringen. Aber setzt man ihn in kaltes Wasser und erwärmt es langsam, bis es kocht, wird er drinbleiben, bis er tot ist.“
Auszeichnungen:
Trailer
Soundtrack
Zugeordnete Themen
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*Ausgenommen Filme der selben Filmreihe und Remakes.
Bewertung
Action: ★★★★☆
Anspruch: ★★☆☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★★☆☆
Humor: ☆☆☆☆☆
Spannung: ★★★★☆
Externe Wertung:
49,40 %
Meine Wertung:
7/10
Gesamtwertung:
58,52 %
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