Heimkino-Filmkritik

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Companion – Die perfekte Begleitung

Companion


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Drew Hancock

Besetzung: Sophie Thatcher (Iris), Jack Quaid (Josh), Lukas Gage (Patrick), Megan Suri (Kat), Harvey Guillén (Eli), Rupert Friend (Sergej), Marc Menchaca (Deputy Hendrix)

Produktion: Zach Cregger, Roy Lee, J. D. Lifshitz, Raphael Margules

Drehbuch: Drew Hancock

Filmmusik: Hrishikesh Hirway

Kamera: Eli Born

Schnitt: Brett W. Bachman, Josh Ethier

Story:

Iris – die selbst nicht weiß, dass sie ein Roboter ist – wird zu einem Wochenendausflug auf das abgelegene Anwesen eines wohlhabenden Mannes eingeladen. Gemeinsam mit weiteren Gästen scheint zunächst ein entspanntes Treffen bevorzustehen. Doch als es zu einem mysteriösen Todesfall kommt, gerät die Situation außer Kontrolle. Misstrauen und Spannungen nehmen zu, während nach und nach verborgene Geheimnisse ans Licht kommen. Für Iris und die anderen entwickelt sich der Aufenthalt zu einem gefährlichen Spiel, bei dem nicht klar ist, wem noch zu trauen ist.


Heimkino-Filmkritik:

„Companion“ beginnt recht ruhig, doch nach etwa 30 Minuten startet ein mitunter wilder Ritt, der schonungslos radikal Genrekonventionen sprengt. Das Spiel mit künstlich erschaffenen Menschen und ihrer Manipulierbarkeit ist gut inszeniert und greift mit der Fragestellung nach der Macht von KI ein brisantes wie auch gleichzeitig gesellschaftlich hochaktuelles Thema auf. Zwar bleiben die ganz großen Überraschungsmomente im Plot weitestgehend aus, doch insbesondere Sophie Thatcher spielt ihre Rolle großartig. Jack Quaid hingegen bleibt in seinem Spiel hier recht limitiert. – In Ansätzen richtig klasse, fehlt dem Film lediglich ein wenig erzählerische Raffinesse. Auch einzelne nicht ganz überzeugenden Szenen verhindern einen großen filmischen Überraschungscoup. So handelt es sich bei „Companion“ zwar um einen richtig guten, aber eben keinen perfekten Begleiter in den Heimkino-Abend.

Zusatzinfos:

Ähnliche recht aktuelle Filme zum Thema künstlich erschaffener Menschen sind beispielsweise „Ex_Machina“ (2015) und „M3gan“ (2022).

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Es gab zwei Momente in meinem Leben, in denen ich am glücklichsten war: das erste Mal am Tag, als ich Josh traf… und das zweite Mal, am Tag, als ich ihn umbrachte.“ (Iris)

Auszeichnungen:

  • Nominierung für den Sierra Award in der Kategorie „Breakout Filmmaker“ (Drew Hancock)

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Soundtrack

Trailer

Bewertung

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