Cloverfield

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Matt Reeves
Besetzung: Lizzy Caplan (Marlena Diamond), Jessica Lucas (Lily Ford), T. J. Miller (Hudson 'Hud' Platt), Michael Stahl-David (Rob Hawkins), Mike Vogel (Jason Hawkins), Odette Yustman (Beth MacIntyre)
Produktion: J. J. Abrams, Bryan Burk
Drehbuch: Drew Goddard
Filmmusik: Michael Giacchino
Kamera: Michael Bonvillain
Schnitt: Kevin Stitt
Story:
Während einer Abschiedsparty in New York wird das Leben einer Gruppe junger Freunde schlagartig auf den Kopf gestellt. Plötzlich erschüttern gewaltige Explosionen und Erdstöße die Stadt. Was zunächst wie ein Terroranschlag wirkt, entpuppt sich schon bald als etwas weitaus Unheimlicheres. Als ein riesiges Monster New York verwüstet und Panik ausbricht, versuchen Rob und seine Freunde, sich durch die zerstörte Metropole in Sicherheit zu bringen. Doch zwischen einstürzenden Gebäuden, militärischen Einsätzen und weiteren tödlichen Gefahren wird ihr Überlebenskampf zu einem Wettlauf gegen die Zeit.
Heimkino-Filmkritik:
„Cloverfield“ erscheint wie eine Mischung aus „Godzilla“ und „Blair Witch Project“. Die wackelige Handkamera sorgt für einen dokumentarischen Touch, der das Gefühl der Authentizität (worum es bei Monster-Filmen ja eigentlich gerade nicht geht) unterstützen soll. Die Effekte sind erstklassig gelungen und das Ende ist Hollywood-untypisch, dafür aber ziemlich abrupt, der Film insgesamt recht kurz. Eine eindeutige Erklärung für das Monster oder eine abschließende Auflösung der Ereignisse liefert der Film nicht. Intelligent ist die Variante, dem Zuschauer auch Rückblenden zeigen zu können, ohne dabei den Videokamera-Modus verlassen zu müssen. Insgesamt ist „Cloverfield“ sehr spannend, spielt aber auch mit den Ängsten der Amerikaner vor einem erneuten Angriff auf New York. Die Terroristen sind hier nun vollkommen entmenschlicht und durch die Monster ersetzt, aber viele Bilder (z. B. einstürzende Hochhäuser, die riesige Staubwolken durch die Straßenschluchten treiben) wollen ganz offensichtlich an den 11.9. erinnern. Durch die unmittelbare Perspektive der Betroffenen hat man das Gefühl, mitten im Chaos dabei zu sein, wodurch der Überblick aber stellenweise etwas verloren zu gehen droht.
Zusatzinfos:
Die Produktion von „Cloverfield“ wurde von J. J. Abrams und seiner Produktionsfirma Bad Robot Productions unter strengster Geheimhaltung entwickelt. Selbst die Schauspieler erhielten während des Castings kaum Informationen über die Handlung. Drehbuchdetails wurden bewusst zurückgehalten, und lange Zeit war nicht einmal bekannt, wie der Film überhaupt heißen würde.
Als der erste Teaser im Sommer 2007 in den Kinos lief, enthielt er keinen Filmtitel. Zu sehen war lediglich das Datum 18. Januar 2008, der spätere US-Kinostart. Da zunächst kein offizieller Titel bekannt war, wurde das Projekt von Fans und Medien vorübergehend einfach „01-18-08“ genannt. Diese ungewöhnliche Vermarktung sorgte für zahlreiche Spekulationen und machte den Film schon Monate vor seinem Erscheinen zu einem Gesprächsthema.
Fortsetzungen:
2016 erschien mit „10 Cloverfield Lane“ ein offizieller Nachfolger. Trotz des gemeinsamen Universums unterscheidet sich der Film stark vom Original. Später folgte mit „The Cloverfield Paradox“ (2018) ein weiterer Film, der die lose miteinander verbundenen Ereignisse des sogenannten Cloverfield-Universums erweitert.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
Kein Zitat vorhanden.
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einige weitere Nominierungen internationaler Filmpreise.
Bewertung
Action: ★★★★☆
Anspruch: ★☆☆☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★☆☆☆
Humor: ☆☆☆☆☆
Spannung: ★★★★★
Externe Wertung:
71,60 %
Meine Wertung:
7/10
Gesamtwertung:
71,28 %
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