Cinema Paradiso

Nuovo Cinema Paradiso

,

/

,

/

120 Minuten, 173 Minuten (Director's Cut)

/


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Giuseppe Tornatore

Besetzung: Philippe Noiret (Alfredo), Jacques Perrin (Salvatore), Salvatore Cascio (Salvatore als Kind), Marco Leonardi (Salvatore als Jugendlicher), Antonella Attili (Salvatores Mutter), Enzo Cannavale (Spaccafico), Isa Danieli (Anna), Leo Gullotta (Platzanweiser)

Produktion: Franco Cristaldi

Drehbuch: Giuseppe Tornatore

Filmmusik: Ennio Morricone, Andrea Morricone

Kamera: Blasco Giurato

Schnitt: Mario Morra

Story:

Als der erfolgreiche Filmregisseur Salvatore von seinem alten Freund Alfredo erfährt, werden Erinnerungen an seine Kindheit in einem kleinen sizilianischen Dorf wach. Dort verbrachte er als Junge, den alle nur Toto nannten, jede freie Minute im örtlichen Kino „Cinema Paradiso“. Besonders der eigenwillige Filmvorführer Alfredo wurde für ihn zu einer wichtigen Bezugsperson. Trotz anfänglicher Widerstände entwickelte sich zwischen den beiden eine tiefe Freundschaft, durch die Toto nicht nur die Geheimnisse der Filmvorführung kennenlernte, sondern auch seine lebenslange Leidenschaft für das Kino entdeckte. Viele Jahre später führt ihn Alfredos Tod gedanklich zurück an den Ort, an dem alles begann …


Heimkino-Filmkritik:

„Cinema Paradiso“ entfacht die Begeisterung fürs Kino auch beim Zuschauer. Der italienisch-französische Klassiker ist wunderschön erzählt und fängt die Atmosphäre einer italienischen Kleinstadt stimmungsvoll ein. Die musikalische Untermalung stammt von keinem Geringeren als Altmeister Ennio Morricone und unterstreicht hervorragend die Stimmung des Films. Dabei ist „Cinema Paradiso“ auch ein Film über die Vergänglichkeit, die hier sinnbildlich am Beispiel des titelgebenden Kinos verdeutlicht wird. Im Hinblick auf den zunehmenden Niedergang traditioneller Kinos war der Film seiner Zeit vielleicht sogar ein Stück weit voraus. Mit Alfredo und Toto besitzt die Geschichte zudem zwei Sympathieträger, von denen einem insbesondere der junge Toto schnell ans Herz wächst. Am Ende hat man das Gefühl, zwei Stunden lang in Totos Welt eingetaucht zu sein. So, als sei man gemeinsam mit ihm groß geworden und erinnere sich nun an seine eigene Kindheit. Und dieses Gefühl allein zeugt schon von der großen Erzählkunst von „Cinema Paradiso“.

Zusatzinfos:

Die Dreharbeiten fanden überwiegend auf Sizilien statt. Als zentraler Schauplatz diente die Gemeinde Palazzo Adriano in der Provinz Palermo. Der dortige Marktplatz wurde für den Film zum Mittelpunkt des fiktiven Ortes Giancaldo.

Die Filmmusik stammt von Ennio Morricone, der zu den bedeutendsten Filmkomponisten aller Zeiten zählt. Auch sein Sohn Andrea Morricone wirkte an der Musik mit.

Die ursprüngliche italienische Kinofassung war rund 155 Minuten lang und zunächst kein kommerzieller Erfolg. Daraufhin wurde der Film erheblich gekürzt. Die international veröffentlichte Fassung von rund 120 Minuten entwickelte sich schließlich zu einem großen Erfolg. Neben der bekannten Kinofassung existiert ein rund 173 Minuten langer Director’s Cut, der 2002 erneut veröffentlicht wurde. Diese längere Version vertieft insbesondere die Geschichte von Salvatore und seiner Jugendliebe Elena und setzt dadurch andere erzählerische Schwerpunkte.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Das Leben ist nicht so, wie Du es auf dem Kino kennst. Das Leben ist viel schwieriger.“ (Alfredo)

Auszeichnungen:

1 Oscar:
Bester fremdsprachiger Film

  • Golden Globe in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“
  • BAFTA Film Awards in den Kategorien „Bester Hauptdarsteller“ (Philippe Noiret), „Bester Nebendarsteller“ (Salvatore Cascio), „Bester nicht-englischsprachiger Film“, „Bestes Original-Musik“ und „Bestes Drehbuch“
  • Großer Preis der Jury bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes
  • Europäischer Filmpreis in den Kategorien „Spezialpreis der Jury“ und „Bester Hauptdarsteller“ (Philippe Noiret)
  • César in der Kategorie „Bestes Poster“

  • Nominierungen für den BAFTA Film Award in den Kategorien „Beste Regie“ (Giuseppe Tornatore), „Beste Kamera“, „Beste Kostüme“, „Bester Schnitt“, „Bestes Make-Up“ und „Bestes Szenenbild“
  • Nominierung für die Goldene Palme als „Bester Film“ bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes
  • Nominierung für den César in der Kategorie „Bester ausländischer Film“

Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

Zugeordnete Themen

Ähnliche Filme

kein Eintrag vorhanden

Bewertung

© Heimkino-Filmkritik 2026