Heimkino-Filmkritik

Kurze Filmkritiken und Empfehlungslisten

Blade Runner 2049

Blade Runner 2049


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Denis Villeneuve

Besetzung: Ryan Gosling (K), Harrison Ford (Rick Deckard), Ana de Armas (Joi), Sylvia Hoeks (Luv), Jared Leto (Niander Wallace), Robin Wright (Lieutenant Joshi), Wood Harris (Nandez), Mackenzie Davis (Mariette), Lennie James (Mr. Cotton), Carla Juri (Dr. Ana Stelline), Dave Bautista (Sapper Morton), Sean Young (Rachael), Hiam Abbass (Freysa)

Produktion: Andrew A. Kosove, Broderick Johnson, Bud Yorkin, Cynthia Yorkin

Drehbuch: Hampton Fancher, Michael Green

Filmmusik: Jóhann Jóhannsson, Benjamin Wallfisch, Hans Zimmer

Kamera: Roger Deakins

Schnitt: Joe Walker

Story:

Im Los Angeles des Jahres 2049 sorgen sogenannte Blade Runner weiterhin dafür, geflohene Replikanten aufzuspüren und auszuschalten. Der Polizist K gehört zu diesen Spezialermittlern und führt ein zurückgezogenes Leben in einer düsteren, von Technologie geprägten Welt. Bei einem Einsatz stößt K auf ein Geheimnis, das weitreichende Folgen für das Verhältnis zwischen Menschen und Replikanten haben könnte. Seine Nachforschungen führen ihn schließlich auf die Spur des ehemaligen Blade Runners Rick Deckard, der seit Jahrzehnten verschwunden ist. Während K immer tiefer in die Hintergründe der Entdeckung eintaucht, beginnt er zunehmend, seine eigene Existenz und die Grenzen zwischen Mensch und künstlichem Leben infrage zu stellen.


Heimkino-Filmkritik:

Die Anfangssequenz hat es bereits in sich und katapultiert den Zuschauer direkt hinein in die düstere und futuristische Zukunftswelt des Jahres 2049. Die Atmosphäre ist insgesamt ähnlich gut gelungen wie in „Blade Runner“ aus dem Jahre 1982. „Blade Runner 2049“ stellt eine absolut sehenswerte Fortsetzung dar – auch wenn sie wahrscheinlich nicht an den Kultstatus des ersten Teils heranreichen wird. Harrison Ford, im Original-„Blade Runner“ noch die Titelfigur, schlüpft auch hier in die Rolle von Rick Deckard, tritt aber erst in der zweiten Hälfte des Films in Erscheinung. Der Film besitzt einige erinnerungswürde Szenen und der Showdown ist zudem spannend und intensiv. – Denis Villeneuve gelingt eine würdige Erweiterung der Welt des Originals und ein wirklich sehenswertes Science-Fiction-Werk voller philosophischer Fragen zu Identität, Erinnerung und Menschlichkeit.

Zusatzinfos:

„Blade Runner 2049“ ist die Fortsetzung von Ridley Scotts Kultfilm „Der Blade Runner“ aus dem jahre 1982.

Trotz größtenteil positiver Kritikerrezensionen, war der Film an den Kinokassen nicht so erfolgreich, wie gehofft. Bei einem Produktionsbudegt von 150 Millionen-US-Dollar spielte er aber immerhin weltweit etwa 259 Millionen US-Dollar ein.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Aller Mut der Welt ändert keine Fakten.“ (Niander Wallace)

Auszeichnungen:

2 Oscars:
Beste Kamera
Beste visuelle Effekte

  • BAFTA Film Awards in den Kategorien „Beste Kamera“ und „Beste visuelle Effekte“
  • Satellite Awards in den Kategorien „Beste Kamera“ und „Beste visuelle Effekte“
  • Saturn Award in der Kategorie „Bester Science-Fiction-Film“
  • Sierra Awards in den Kategorien „Beste Kamera“, „Beste Kostüme“, „Beste visuelle Effekte“ und „Bestes Produktionsdesign“

  • Oscar-Nominierungen in den Kategorien „Bester Ton“, „Bester Tonschnitt“ und „Bestes Szenenbild“
  • Nominierungen für den BAFTA Film Award in den Kategorien „Bestes Szenenbild“, „Beste Original-Musik“, „Bester Ton“, „Bester Schnitt“ und „Bestes Make-Up“
  • Nominierungen für den Satellite Award in den Kategorien „Bester Ton“ und „Bestes Szenenbild“
  • Nominierungen für den Saturn Award in den Kategorien „Beste Regie“ (Denis Villeneuve), „Bestes Drehbuch“, „Bester Hauptdarsteller“ (Ryan Gosling), „Bester Nebendarsteller“ (Harrison Ford), „Beste Nebendarstellerin“ (Ana de Armas), „Bestes Szenenbild“, „Bestes Make-Up“ und „Beste Spezialeffekte“

Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Soundtrack

Trailer

Bewertung

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