Raising Arizona

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Joel Coen
Besetzung: Nicolas Cage (H. I. McDonnough), Holly Hunter (Edwina), Trey Wilson (Nathan Arizona Sen.), John Goodman (Gale), William Forsythe (Evelle), Sam McMurray (Glen), Frances McDormand (Dot), Randall "Tex" Cobb (Leonard Smalls)
Produktion: Ethan Coen, Mark Silverman
Drehbuch: Ethan Coen, Joel Coen
Filmmusik: Carter Burwell
Kamera: Barry Sonnenfeld
Schnitt: Michael R. Miller
Story:
Der Gelegenheitsgauner H. I. McDunnough und seine Ehefrau Ed, eine ehemalige Polizistin, wünschen sich sehnlichst ein eigenes Kind. Da sie jedoch keine Kinder bekommen können, geraten die beiden auf eine ungewöhnliche Idee: Als ein wohlhabendes Ehepaar Fünflinge bekommt, beschließen sie, eines der Babys zu entführen und selbst großzuziehen. Die ungewöhnliche Entscheidung bleibt jedoch nicht ohne Folgen. Schon bald geraten die beiden in eine Reihe turbulenter und chaotischer Situationen, während verschiedene Personen auf der Suche nach dem verschwundenen Kind sind. Die Ereignisse entwickeln sich zu einer skurrilen Verfolgungsjagd voller Missverständnisse und unerwarteter Wendungen.
Heimkino-Filmkritik:
„Arizona Junior“, ein Frühwerk der Coen-Brüder, ist eine lustige, wenn auch mitunter etwas albern geratene Komödie, die bereits viele Merkmale späterer Coen-Werke aufweist, aber nicht die Klasse ihres Erstlings „Blood Simple“ oder die der späteren Kultfilme („Fargo“, „The Big Lebowski“ etc.) erreicht. Der junge Nicolas Cage beweist hier eindeutig Mut zu Hässlichkeit und auch John Goodman ist in seinen frühen Jahren hier zu bestaunen. Wenn man sich auf die Geschichte und die Erzählweise einlässt, erlebt man eine kurzweilige Kriminalgeschichte mit absurd-komischen Charakteren, viel Starpower und einer deutlichen Steigerung in der zweiten Filmhälfte.
Zusatzinfos:
„Arizona Junior“ ist nach „Blood Simple“ der zweite Kinofilme von Joel und Ethan Coen.
Viele der ungewöhnlichen Kamerafahrten und dynamischen Perspektiven stammen vom Kameramann Barry Sonnenfeld, der später selbst als Regisseur mit Filmen wie „Men in Black“ bekannt wurde.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Wer sind Sie eigentlich?“
„Smalls, Leonard Smalls. Meine Freunde nennen mich Lenny. Aber ich habe keine Freunde.“
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einige Nominierungen internationaler Filmpreise.
Soundtrack
Trailer
Bewertung
Action: ★★★☆☆
Anspruch: ★☆☆☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★★☆☆☆
Humor: ★★★★☆
Spannung: ★★★☆☆
Meine Wertung:
7/10
Gesamtwertung:
76,46 %
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