Heimkino-Filmkritik

Kurze Filmkritiken und Empfehlungslisten

Aladdin

Aladdin


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Guy Ritchie

Besetzung: Mena Massoud (Aladdin), Will Smith (Dschinni), Naomi Scott (Jasmin), Marwan Kenzari (Dschafar), Navid Negahban (Der Sultan), Billy Magnussen (Prince Anders)

Produktion: Jonathan Eirich, Dan Lin

Drehbuch: Guy Ritchie, John August

Buchvorlage: Antoine Galland

Filmmusik: Alan Menken

Kamera: Alan Stewart

Schnitt: James Herbert

Story:

Der gewitzte Straßenjunge Aladdin schlägt sich im Sultanat Agrabah mit kleinen Diebstählen durchs Leben. Als er eine junge Frau kennenlernt, verliebt er sich in sie – ohne zunächst zu wissen, dass es sich um Prinzessin Jasmin handelt. Durch eine Verkettung von Ereignissen gelangt Aladdin an eine magische Lampe, aus der ein Dschinni erscheint, der ihm drei Wünsche erfüllt. Mit dessen Hilfe nimmt Aladdin die Identität eines wohlhabenden Prinzen an, um Jasmins Herz zu gewinnen. Doch der machthungrige Zauberer Dschafar verfolgt eigene Ziele und versucht, die Macht der Lampe an sich zu reißen …


Heimkino-Filmkritik:

Regisseur Guy Ritchie – sonst eher auf flott-ironische Gangsterfilme spezialisiert – versucht sich hier nun an einem Familienfilm. Dabei gelingt ihm tatsächlich ein atmosphärischer, bunter Film mit vielen Musiknummern und insgesamt temporeicher Inszenierung. – Bombastisches Disney-Kino, das zwar an einigen wenigen Stellen etwas zu albern gerät, im Großen und Ganzen aber kurzweilige Unterhaltung bietet, auch wenn Will Smith als Flaschengeist doch zunächst etwas gewöhnungsbedürftig erscheint. So handelt es sich doch insgesamt um eine würdige Neuauflage, die zumindest in Teilen den Zauber Disneys atmet.

Zusatzinfos:

Der Film ist eine Neuauflage des Disney-Zeichentrickklassiker „Aladdin“ aus dem Jahre 1992 und beruht auf einer Vorlage von Antoine Galland, nach Motiven von „Aladin und die Wunderlampe“ aus der Märchensammlung „Tausendundeine Nacht“.

Ein Großteil von Agrabah wurde als physisches Set gebaut, was dem Film eine greifbarere Optik verleiht.

Bei einem Produktionsbudget von eta 180 Millionen USA-Dollar spielte spielte der Film weltweit über eine Milliarde US-Dollar ein und gehört damit zu den erfolgreichsten Disney-Realfilmen.

Für die Komposition des Soundtracks konnte Alan Menken gewonnen werden, der schon die Songs des Original-Zeichentrickfilms schrieb.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Je mehr Du bekommst, weil Du anderen etwas vormachst, umso weniger hast Du hinterher.“

Auszeichnungen:

  • Saturn Award in der Kategorie „Beste Kostüme“

  • Nominierungen für den Saturn Award in den Kategorien „Bester Nebendarsteller“ (Will Smith), „Beste Nebendarstellerin“ (Naomi Scott), „Beste Regie“ (Guy Ritchie), „Bestes Szenenbild“, „Bester Schnitt“, „Beste Musik“, „Beste Spezialeffekte“ und „Bester Fantasyfilm“

Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Soundtrack

Trailer

Bewertung

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