Heimkino-Filmkritik

Kurze Filmkritiken und Empfehlungslisten

#9

#9


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Shane Acker

Besetzung: —

Produktion: Tim Burton, Timur Bekmambetov

Drehbuch: Pamela Pettler

Filmmusik: Deborah Lurie, Danny Elfman

Kamera: Giles Keyte, Kevin R. Adams

Schnitt: Nick Kenway

Story:

In einer postapokalyptischen Welt erwacht eine kleine Stoffpuppe mit der Nummer 9 zum Leben. Die Menschheit ist verschwunden, und die Erde wird von aggressiven Maschinen beherrscht. Gemeinsam mit anderen lebenden Puppen versucht 9 herauszufinden, was mit den Menschen geschehen ist und wie sie die gefährlichen Maschinen aufhalten können. Dabei stoßen sie auf die Hintergründe der Katastrophe und müssen entscheiden, wie sie ihre eigene Zukunft sichern.


Heimkino-Filmkritik:

„#9“ ist eine herausragend animierte Endzeitmär für Erwachsene. Derart rasant inszenierte Actionszenen hat man in einem Animationsfilm seit „Ratatouille“ nicht mehr so perfekt zu Gesicht bekommen. Des Weiteren punktet „#9“ mit seinen liebenswerten Charakteren, der postapokalyptischen Endzeitatmosphäre und der geschickt konstruierten Geschichte. Auf die Botschaft an den Zuschauer zur Schonung unseres Planeten am Ende des Films hätte man jedoch auch verzichten können. Dennoch ist „#9“ ein fantasievoller Animationsfilm, fernab der Welten eines Nemo oder Remy, der insbesondere das erwachsene Publikum für das Genre zu begeistern versteht.

Zusatzinfos:

Der Animationsregisseur Shane Acker sorgte bereits 2005 mit seinem rund elfminütigen Kurzfilm „9“ für Aufmerksamkeit. Das düstere Werk wurde mehrfach ausgezeichnet und erhielt sogar eine Oscar-Nominierung. In dem Kurzfilm kämpfen zwei lebendige Stoffpuppen in einer zerstörten Welt gegen eine bedrohliche Maschine, während die Hintergründe der Ereignisse bewusst offen bleiben und der Fantasie des Publikums überlassen werden.

Die visuelle Gestaltung und das erzählerische Potenzial überzeugten unter anderem Tim Burton, der sich schließlich als Produzent an einer Langfilmfassung beteiligte. Gemeinsam mit Timur Bekmambetov entstand eine größere Kinoproduktion, die den Stoff weiter ausbaute.

Trotz seiner aufwendigen Optik und der ungewöhnlich düsteren Thematik blieb der Film international eher ein Geheimtipp. Das Budget lag bei rund 30 Millionen US-Dollar, während weltweit etwa 48 Millionen US-Dollar eingespielt wurden.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

Kein Zitat vorhanden.

Auszeichnungen:

  • Nominierung für den Golden Schmoe Award in der Kategorie „Bester Animationsfilm“
  • Nominierung für den Golden Reel Award in der Kategorie „Bester Toneffektschnitt“

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Soundtrack

Trailer

Bewertung


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*Ausgenommen Filme der selben Filmreihe und Remakes.

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