Vantage Point

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Pete Travis
Besetzung: Dennis Quaid (Thomas Barnes), Matthew Fox (Kent Taylor), Forest Whitaker (Howard Lewis), Sigourney Weaver (Rex), William Hurt (Präsident Ashton), Edgar Ramirez (Javier), Ayelet July Zurer (Veronica), Eduardo Noriega (Enrique), Saïd Taghmaoui (Suarez), Shelby Fenner (Grace Riggs)
Produktion: Neal H. Moritz, Tania Landau, Ricardo Del Río
Drehbuch: Barry L. Levy
Filmmusik: Atli Örvarsson
Kamera: Amir Mokri
Schnitt: Stuart Baird, Valdís Óskarsdóttir, Sigvaldi J. Kárason
Story:
Zwei Secret-Service-Agenten begleiten den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu einem internationalen Gipfeltreffen im spanischen Salamanca. Während einer öffentlichen Rede kommt es zu einem Attentat, kurz darauf erschüttert eine Explosion die Veranstaltung und löst Chaos aus. In der anschließenden Panik geraten mehrere Personen in den Fokus, deren Perspektiven die Ereignisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Unter ihnen befindet sich ein amerikanischer Tourist, der Teile des Geschehens zufällig mit seiner Kamera aufgezeichnet hat. Nach und nach setzen sich die einzelnen Beobachtungen zu einem Gesamtbild zusammen und offenbaren die Hintergründe des Anschlags.
Heimkino-Filmkritik:
Schon die erste Szene, und damit der erste der insgesamt acht unterschiedlichen Blickwinkel, hat es in sich: Das Attentat auf den amerikanischen Präsidenten – Hauptgegenstand des gesamten Films – wird aus der Sicht eines TV-Teams gezeigt, das Regieanweisungen an Kommentatoren, Kameraleute etc. gibt, als gerade das unerwartete Attentat geschieht. Die Emotionen des TV-Teams, von anfänglicher Sensationsgier bis hin zu Angst, Entsetzen und dem Ausblenden der Übertragung, sind unmittelbar spürbar. Aus dieser Perspektive haben wir ein Attentat noch nicht gesehen. Mit den weiteren Blickwinkeln ergänzt sich dem Zuschauer dann nach und nach ein raffiniertes filmisches Puzzle, bei dem sich immer wieder die Wege der Protagonisten, die selber wie der Zuschauer Beobachter sind, kreuzen. Zu der innovativen und inszenatorisch gut gelösten Grundidee gesellt sich zudem eine spektakuläre Verfolgungsjagd. – Ein großes Manko ist das eindeutig zu amerikanische Happy End, das einen etwas faden Beigeschmack hinterlässt. Dennoch ist „8 Blickwinkel“ ein größtenteils deutlich unterbewerteter Thriller, der, zwar nicht unbedingt acht Blicke, aber einen ausführlichen Blick auf jeden Fall lohnt.
Zusatzinfos:
Gedreht wurde der Film in Salamanca (Spanien) und in Mexiko.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Das Schöne an der amerikanischen Arroganz ist, dass sie sich keine Welt vorstellen können, in der sie nicht die Größten sind.“ (Enrique)
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einige weitere Auszeichnung und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Soundtrack
Trailer
Bewertung
Action: ★★★★☆
Anspruch: ★★☆☆☆
Erotik: ☆☆☆☆☆
Herz: ★☆☆☆☆
Humor: ☆☆☆☆☆
Spannung: ★★★★☆
Meine Wertung:
8/10
Gesamtwertung:
65,72 %
© Heimkino-Filmkritik 2026