22 Bullets

L'immortel


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Richard Berry

Besetzung: Jean Reno (Charley Matteï), Kad Merad (Tony Zacchia), Richard Berry (Aurelio Rampoli), Gabriella Wright (Yasmina Telaa), Marina Foïs (Marie Goldman), Claude Gensac (Madame Fontarosa), Jean-Pierre Darroussin (Martin Beaudinard)

Produktion: Luc Besson, Pierre-Ange Le Pogam

Drehbuch: Richard Berry

Buchvorlage: Franz-Olivier Giesbert

Filmmusik: Klaus Badelt

Kamera: Thomas Hardmeier

Schnitt: Camille Delamarre

Story:

Der ehemalige Mafia-Boss Charly Mattei hat dem Verbrechen den Rücken gekehrt und führt ein ruhiges Familienleben. Doch als er in einem Parkhaus Opfer eines brutalen Mordanschlags wird und wie durch ein Wunder 22 Schüsse überlebt, kehrt seine gewalttätige Vergangenheit schlagartig zurück. Während die Polizei nach den Hintermännern des Attentats sucht, nimmt Charly die Vergeltung selbst in die Hand. Auf seinem kompromisslosen Rachefeldzug gerät er immer tiefer in einen blutigen Machtkampf innerhalb der Unterwelt von Marseille.


Heimkino-Filmkritik:

Zunächst etwas langatmig, beginnt „22 Bullets“ erst in der zweiten Hälfte wirklich Spannung und Kreativität zu zeigen. Hier erinnert das Werk dann auch ein wenig an die ruhmreichen „Léon – Der Profi„-Zeiten von Jean Reno und Luc Besson, der hier als Produzent tätig ist. Die Story des Rachefeldzugs durch die Straßen von Marseille ist jedoch weniger einfallsreich, die Charaktere nicht annähernd so brillant ausgearbeitet. – Stellenweise äußerst brutaler und zumindest in der zweiten Hälfte auch kurzweiliger Actionthriller.

Zusatzinfos:

Der Film basiert auf dem Roman „L’Immortel“ des französischen Schriftstellers Franz-Olivier Giesbert. Dieser ließ sich wiederum von der Lebensgeschichte des Marseiller Gangsters Jacques „Jacky“ Imbert inspirieren. Imbert überlebte 1977 tatsächlich einen Mordanschlag auf einem Parkplatz: Aus seinem Körper wurden 22 Projektile beziehungsweise Schrotkugeln entfernt. Dieses kaum glaubhafte Ereignis bildet den Ausgangspunkt für die fiktive Geschichte des Films. Regisseur Richard Berry nutzte den Roman allerdings nur als Grundlage und entwickelte die Handlung weitgehend frei weiter.

Der französische Originaltitel „L’Immortel“ bedeutet übersetzt „Der Unsterbliche“ und spielt unmittelbar auf Imberts Überleben sowie den daraus entstandenen Mythos an.

In Deutschland wurde der Film im Fernsehen auch unter dem alternativen Titel „22 Kugeln – Die Rache des Profis“ ausgestrahlt.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Mit 22 Kugeln im Bauch bist Du besser in Form als ich.“

Auszeichnungen:

–

Trailer

Soundtrack

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Bewertung

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