Heimkino-Filmkritik

Kurze Filmkritiken und Empfehlungslisten

12 Monkeys

Twelve Monkeys


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Terry Gilliam

Besetzung: Bruce Willis (James Cole), Madeleine Stowe (Dr. Kathryn Railly), Brad Pitt (Jeffrey Goines), Christopher Plummer (Dr. Goines), Jon Seda (Jose), Joseph Melito (James Cole als Junge), Michael Chance (Scarface), Vernon Campbell (Tiny), Bob Adrian (Geologe), Simon Jones (Zoologe), Carole Florence (Astrophysikerin)

Produktion: Charles Roven

Drehbuch: David Peoples, Janet Peoples

Filmmusik: Paul Buckmaster

Kamera: Roger Pratt

Schnitt: Mick Audsley

Story:

Nachdem ein Virus nahezu die gesamte Weltbevölkerung ausgelöscht hat, lebt die Menschheit im Jahr 2035 größtenteils unter der Erde. Die wenigen Überlebenden existieren in einer streng organisierten Gesellschaft, die von Wissenschaftlern kontrolliert wird. Einer der Gefangenen dieser Zukunft ist James Cole, dem die Aussicht auf Straferlass in Aussicht gestellt wird, wenn er an einem riskanten Experiment teilnimmt. Cole wird in die Vergangenheit geschickt, um Informationen über den Ursprung der Seuche zu sammeln, die in den 1990er-Jahren ausgebrochen ist. Seine Mission besteht darin, Hinweise auf eine Gruppierung namens „Armee der 12 Monkeys“ zu finden, die mit der Katastrophe in Verbindung stehen soll. Während er zwischen verschiedenen Zeitebenen pendelt, verschwimmen für ihn zunehmend die Grenzen zwischen Realität, Erinnerung und Wahn, und die Tragweite seiner Aufgabe wird ihm erst nach und nach deutlich.


Heimkino-Filmkritik:

Nach seinem Zeitreise-Abenteuer „Time Bandits“ (1981) schickt Regisseur Terry Gilliam hier Bruce Willis auf eine Reise durch die Zeit. Seine Suche nach dem Virus, das in der Vergangenheit einen Großteil der Menschheit ausgelöscht hat, ist hervorragend inszeniert. Starke Darsteller (hervorzuheben ist insbesondere auch die Leistung von Brad Pitt), die apokalyptische Atmosphäre und die spannende Aufbereitung der Geschichte mit vielen unterschiedlichen filmischen Stilmitteln machen „12 Monkeys“ zu einem herausragenden Science-Fiction-Film mit Hirn. – „12 Monkeys“ ist eine intelligente Zukunfts- bzw. Vergangenheitsvision und zugleich einer der besten Science-Fiction-Filme der 1990er Jahre.

Zusatzinfos:

Inspiriert wurde das Drehbuch von dem Kurzfilm „La Jetée“ („Am Rande des Rollfelds“) von Chris Marker aus dem Jahre 1962.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Das ist genau wie das, was mit uns geschieht! Wie die Vergangenheit… Der Film wird natürlich nie anders, das kann er gar nicht. Aber jedes mal, wenn Du ihn siehst, ist er ein bisschen anders, weil Du anders bist. Du, Du siehst eben andere Dinge.“ (James Cole)

Auszeichnungen:

  • Golden Globe in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ (Brad Pitt)
  • ASCAP Award
  • Saturn Awards in den Kategorien „Beste Kostüme“, „Bester Science-Fiction-Film“ und „Bester Nebendarsteller“ (Brad Pitt)
  • Blockbuster Entertainment Award in der Kategorie „Bester Nebendarsteller – Science-Fiction“ (Brad Pitt)
  • Empire Award in der Kategorie „Beste Regie“ (Terry Gilliam)

  • Oscar-Nominierungen in den Kategorien „Bester Nebendarsteller“ (Brad Pitt) und „Beste Kostüme“
  • Nominierung für den Goldenen Bären als „Bester Film“ bei der Berlinale 1996

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Soundtrack

Trailer

Bewertung

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