Heimkino-Filmkritik

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Im Namen des Vaters

In the Name of the Father


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Jim Sheridan

Besetzung: Daniel Day-Lewis (Gerry Conlon), Pete Postlethwaite (Giuseppe Conlon), Emma Thompson (Gareth Peirce), John Lynch (Paul Hill), Mark Sheppard (Paddy Armstrong), Beatie Edney (Carole Richardson), Anthony Brophy (Danny), Frankie McCafferty (Tommo), Corin Redgrave (Inspektor Robert Dixon), Tom Wilkinson (Grant Richardson), Saffron Burrows (Mädchen in der Kommune)

Produktion: Jim Sheridan

Drehbuch: Jim Sheridan, Terry George

Buchvorlage: Gerry Conlon

Filmmusik: Trevor Jones

Kamera: Peter Biziou

Schnitt: Gerry Hambling

Story:

Der junge Ire Gerry Conlon hält sich Anfang der 1970er-Jahre in Nordirland mit Gelegenheitsdiebstählen über Wasser. Um weiteren Schwierigkeiten zu entgehen, wird er von seinem Vater nach London geschickt. Dort gerät er jedoch in das Umfeld einer Gruppe junger Menschen, die ebenfalls am Rand der Gesellschaft leben. Kurz darauf erschüttert ein Bombenanschlag die britische Hauptstadt. Gerry und mehrere Bekannte werden verhaftet und beschuldigt, an dem Attentat beteiligt gewesen zu sein. Unter dem Druck der Ermittlungen kommt es zu erzwungenen Geständnissen. Auch Gerrys Vater wird in die Affäre hineingezogen. In den folgenden Jahren kämpfen Gerry und seine Familie darum, ihre Unschuld zu beweisen und die Hintergründe der Verurteilung offenzulegen.


Heimkino-Filmkritik:

Jim Sheridan gelingt mit „Im Namen des Vaters“ ein ungemein atmosphärisches und eindringliches Portrait eines jungen Mannes, dem im Großbritannien der 1970er Jahre der Prozess wegen Terrorverdachts gemacht wird. Daniel Day-Lewis spielt Jerry Conlon mit großer Intensität und emotionaler Wucht, aber auch der weitere Cast weiß zu überzeugen. – Auf wahren Begebenheiten beruhendes, erschreckendes Zeugnis eines scheinbar bewusst herbeigeführten Justizversagens, das durchgehend spannend und packend inszeniert ist.

Zusatzinfos:

„Im Namen des Vaters“ beruht auf wahren Begebenheiten. Dem Drehbuch lag die Atobiographie von Gerry Conlon zu Grunde.

Der Film wurde für sieben Oscars nominiert, konnte aber keine der begehrten Trophäen gewinnen.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Unser Fall war so irrsinnig, dass, wenn er erfunden gewesen wäre, ihn niemand geglaubt hätte.“ (Jerry Conlon)

Auszeichnungen:

  • Goldener Bär als „Bester Film“ bei der Berlinale 1994

  • Oscar-Nominierungen in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“ (Jim Sheridan), „Bester Hauptdarsteller“ (Daniel Day-Lewis), „Bester Nebendarsteller“ (Pete Postlethwaite), „Beste Nebendarstellerin“ (Emma Thompson), „Bestes adaptiertes Drehbuch“ und „Bester Schnitt“
  • Golden-Globe-Nominierungen in den Kategorien „Bester Film – Drama“, „Bester Hauptdarsteller – Drama“ (Daniel Day-Lewis), „Beste Nebendarstellerin – Drama“ (Emma Thompson) und „Bester Original-Song“ („You Made Me The Thief Of Your Heart“ von Sinéad O’Connor)
  • Nominierungen für den BAFTA Film Award in den Kategorien „Bester Hauptdarsteller“ (Daniel Day-Lewis) und „Bestes adaptiertes Drehbuch“
  • Nominierung für den Europäischen Filmpreis in der Kategorie „Bester europäischer Film“

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

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