Heimkino-Filmkritik

Kurze Filmkritiken und Empfehlungslisten

11:14 – Elevenfourteen

11:14


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Greg Marcks

Besetzung: Hilary Swank (Buzzy), Rachael Leigh Cook (Cheri), Henry Thomas (Jack), Patrick Swayze (Frank), Colin Hanks (Mark), Barbara Hershey (Norma), Ben Foster (Eddie), Shawn Hatosy (Duffy), Stark Sands (Tim) (Tim), Blake Heron (Aaron), Clark Gregg (Officer Hannagan)

Produktion: Beau Flynn, John Morrissey, Raju Patel

Drehbuch: Greg Marcks

Filmmusik: Clint Mansell

Kamera: Shane Hurlbut

Schnitt: Dan Lebental, Richard Nord

Story:

Innerhalb einer einzigen Nacht kreuzen sich die Wege mehrerer Personen in einer amerikanischen Kleinstadt. Ein alkoholisierter Autofahrer, eine manipulative Jugendliche, drei junge Männer in einem Kleinbus, eine Angestellte einer Tankstelle, die von ihrem besten Freund überfallen wird, sowie ein besorgter Vater geraten unabhängig voneinander in Ereignisse, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Doch um exakt 23:14 Uhr laufen die einzelnen Handlungsstränge zusammen. Ein folgenschwerer Zwischenfall verbindet die Beteiligten auf unerwartete Weise und offenbart nach und nach, wie ihre Entscheidungen und Zufälle miteinander verknüpft sind.


Heimkino-Filmkritik:

Teilweise wirkt der Film arg konstruiert, sodass man die Befürchtung haben muss, das der ein oder andere Zuschauer ob der zahlreichen Haupt- und Nebenschauplätze hier kognitiv überfordert werden könnte. Die Kunst von Greg Marcks Films besteht jedoch in der intelligenten Zusammenführung der unterschiedlichen Handlungsstränge. Die Zeitsprünge und Wechsel durch die verschiedenen Erzählebenen sind dabei so geschickt ineinander verwoben, dass der Zuschauer nie den Handlungsfaden verliert. – Makaber, überzeichnet sowie mit schönen Ideen und tollen Darstellern gespickt, erzeugt „11:14“ eine ungeheure Dynamik und bietet fesselnd-kreative Unterhaltung.

Zusatzinfos:

„11:14“ ist das Regiedebüt des damals erst 26-jährigen Greg Marcks.

Das Budget des Films lag bei etwa 6 Millionen US-Dollar.

In den USA wurde der Film direkt auf DVD veröffentlicht und lief nur auf einigen Filmfestivals. In Deutschland hingegen kam er im September 2005 in die Kinos, fand aber nur eine geringe Beachtung. Keine 50.000 Menschen sahen „11:14“ in den deutschen Kinos.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

Auszeichnungen:

  • DVDX-Award in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin in einem DVD-Pemieren-Film“ (Barbara Hershey)

  • Nominierung für den Grand Special Prize beim Deauville Film Festival
  • Nominierungen für den DVDX-Award in den Kategorien „Bester Darsteller in einem DVD-Premieren-Film“ (Henry Thomas), „Beste Darstellerin in einem DVD-Premieren-Film“ (Hilary Swank) und „Beste Original-Musik in einem DVD-Premieren-Film“

Soundtrack

Trailer

Bewertung

© Heimkino-Filmkritik 2026