Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung

Star Wars: Episode I – The Phantom Menace


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: George Lucas

Besetzung: Liam Neeson (Qui-Gon Jinn), Ewan McGregor (Obi-Wan Kenobi), Natalie Portman (Königin Amidala / Padmé Naberrie), Jake Lloyd (Anakin Skywalker), Ian McDiarmid (Senator Palpatine), Pernilla August (Shmi Skywalker), Ray Park (Darth Maul), Terence Stamp (Kanzler Finis Valorum), Samuel L. Jackson (Mace Windu), Keira Knightley (Sabé), Sofia Coppola (Saché)

Produktion: Rick McCallum

Drehbuch: George Lucas

Filmmusik: John Williams

Kamera: David Tattersall

Schnitt: Paul Martin Smith, Ben Burtt

Story:

Die Galaktische Republik befindet sich in einer politischen Krise. Die mächtige Handelsföderation blockiert den friedlichen Planeten Naboo und beginnt schließlich mit dessen Besetzung. Die Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi werden entsandt, um in dem Konflikt zu vermitteln, und helfen der jungen Königin Amidala bei ihrer Flucht. Auf ihrer Reise verschlägt es die Gruppe auf den Wüstenplaneten Tatooine, wo Qui-Gon dem außergewöhnlich begabten Jungen Anakin Skywalker begegnet. Er erkennt in ihm eine ungewöhnlich starke Verbindung zur Macht und vermutet, dass Anakin für die Zukunft der Jedi von großer Bedeutung sein könnte.


Heimkino-Filmkritik:

Der erste Teil der Vorgeschichte zur berühmten „Krieg der Sterne“-Trilogie (Episode IV bis VI) präsentiert sich als fantastisches Science-Fiction-Märchen. George Lucas, der mit der Originaltrilogie in den 1970er- und 80er-Jahren bereits einen der großen Filmklassiker geschaffen hatte, erzählt nun die Vorgeschichte bekannter Charaktere und fügt sich dabei erstaunlich gut in die Welt der früheren „Star Wars“-Filme ein. Der Film spielt immer wieder mit dem Vorwissen des Zuschauers und erzeugt dadurch eine ganz besondere Atmosphäre und Spannung. Zu den Höhepunkten gehören die Einführung des jungen Anakin Skywalker, der schräge Charakter Jar Jar Binks und insbesondere das ungemein fesselnde Podrennen, das ein wenig wie eine futuristische Variante des berühmten Wagenrennens aus „Ben Hur“ wirkt. Weniger eingefleischte „Star Wars“-Zuschauer dürften allerdings mitunter Schwierigkeiten haben, sämtliche Figuren, politischen Zusammenhänge und Anspielungen unmittelbar zu erfassen. Gerade für Neulinge bietet es sich daher an, die Saga zunächst in der Reihenfolge ihrer Entstehung anzusehen. Trotz einiger kritischer Stimmen und teilweise schlechter Bewertungen ist „Episode I“ ein kurzweiliger und imposanter nachträglicher Auftakt der „Star Wars“-Saga.

Zusatzinfos:

„Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“ ist der erste Teil der Prequel-Trilogie und zugleich der erste neue Star-Wars-Kinofilm seit „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (1983). Zudem übernahm George Lucas erstmals seit „Krieg der Sterne“ (1977) wieder selbst die Regie.

Mit Produktionskosten von etwa 115 Millionen US-Dollar gehörte der Film zu den teuersten Produktionen seiner Zeit. Bei seiner ursprünglichen Veröffentlichung 1999 spielte er weltweit rund 924 Millionen US-Dollar ein und war damit der erfolgreichste Kinofilm des Jahres. Durch spätere Wiederaufführungen, u. a. 2012 in einer in 3D konvertierten Version, überschritt das Gesamteinspiel schließlich sogar die Marke von einer Milliarde US-Dollar.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Die Fähigkeit zu sprechen macht Dich noch nicht intelligent.“ (Qui-Gon Jinn)

Auszeichnungen:

  • Saturn Awards in den Kategorien „Beste Kostüme“ und „Beste Spezialeffekte“
  • Sierra Award in der Kategorie „Beste Kostüme“
  • Goldene Leinwand und Goldene Leinwand mit einem Stern


  • Oscar-Nominierungen in den Kategorien „Bester Ton“, „Beste Toneffekte“ und „Beste visuelle Effekte“
  • Nominierungen für den BAFTA Film Award in den Kategorien „Bester Ton“ und „Beste visuelle Effekte“
  • Nominierungen für den Saturn Award in den Kategorien „Bester Science-Fiction-Film“, „Bester Hauptdarsteller“ (Liam Neeson), „Bester Nebendarsteller“ (Ewan McGregor), „Beste Nebendarstellerin“ (Pernilla August), „Bester Nachwuchsdarsteller“ (Jake Lloyd), „Beste Nachwuchsdarstellerin“ (Natalie Portman), „Beste Regie“ (George Lucas) und „Beste Make-Up“
  • Nominierungen für den Sierra Award in den Kategorien „Bestes Szenenbild“ und „Beste visuelle Effekte“

Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Bewertung

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