Bonnie and Clyde

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Arthur Penn
Besetzung: Warren Beatty (Clyde Barrow), Faye Dunaway (Bonnie Parker), Gene Hackman (Buck Barrow), Estelle Parsons (Blanche), Michael J. Pollard (C. W. Moss), Denver Pyle (Frank Hamer), Gene Wilder (Eugene Grizzard), Dub Taylor (Ivan Moss)
Produktion: Warren Beatty
Drehbuch: David Newman, Robert Benton
Filmmusik: Charles Strouse
Kamera: Burnett Guffey
Schnitt: Dede Allen
Story:
In den USA zu Beginn der 1930er-Jahre begegnet die junge Bonnie Parker dem Kleinkriminellen Clyde Barrow. Fasziniert von seiner selbstbewussten und rebellischen Art schließt sie sich ihm an. Gemeinsam ziehen sie durch den von der Weltwirtschaftskrise geprägten Süden der Vereinigten Staaten und beginnen, Geschäfte und Banken zu überfallen. Schon bald wächst die Gruppe um weitere Mitglieder und wird als Barrow-Bande landesweit bekannt. Während ihre Überfälle und spektakulären Fluchten Bonnie und Clyde zunehmend zu Berühmtheiten machen, werden sie von den Strafverfolgungsbehörden immer unerbittlicher gejagt.
Heimkino-Filmkritik:
„Bonnie und Clyde“ ist ein Klassiker des Gangsterfilms, der viele spätere Genrevertreter maßgeblich geprägt hat. Warren Beatty und Faye Dunaway spielen das Verbrecherpaar ganz stark, und auch Gene Hackman weiß in der Rolle von Clydes Bruder zu überzeugen. Das tragische Ende scheint von Beginn an unausweichlich, doch zuvor fasziniert die Mischung aus Naivität, Abenteuerlust und Geldsorgen, die die Barrow-Bande zu ihrem Raubzug bewegt. Die stimmungsvoll erzählte Geschichte schreckt dabei auch vor actionreichen Schießereien nicht zurück, die Charaktere bleiben in Erinnerung und die Botschaft des Films ist ebenso radikal wie das Vorgehen von Gangstern und Polizei. Gefangene werden kaum gemacht, und auf beiden Seiten wird Gewalt mit erschreckender Konsequenz eingesetzt. Auch das mag ein Grund dafür gewesen sein, dass der Film lange Zeit erst ab 18 Jahren freigegeben war. Nach heutigen Maßstäben handelt es sich um ein actionreiches Gangster-Roadmovie, das aber nicht besonders brutal daherkommt. – „Bonnie und Clyde“ ist ein Kultfilm der 1960er-Jahre und bis heute äußerst sehenswert!
Zusatzinfos:
Der Film basiert auf den realen Verbrechern Bonnie Parker und Clyde Barrow, die während der Weltwirtschaftskrise mit der Barrow-Bande durch mehrere US-Bundesstaaten zogen. Der Film hält sich allerdings nicht durchgehend an die historischen Ereignisse und romantisiert bzw. verändert verschiedene Personen und Begebenheiten.
„Bonnie und Clyde“ gilt als eines der Schlüsselwerke des „New Hollywood“. Seine Verbindung aus Gangsterfilm, schwarzem Humor, Liebesgeschichte, Gesellschaftskritik und für damalige Verhältnisse ungewöhnlich expliziter Gewalt unterschied sich deutlich vom klassischen Hollywoodkino. Bei seinem deutschen Kinostart 1967 erhielt „Bonnie und Clyde“ noch eine Freigabe ab 18 Jahren. Später wurde der Film neu bewertet und auf FSK 16 herabgestuft.
Gene Wilder gabe in „Bonnie und Clyde“ sein Kinodebüt, hatte hier allerdings noch eine recht kleine Rolle.
Gedreht wurde zu großen Teilen an Originalschauplätzen in Texas und außerdem in den Warner-Bros.-Studios in Burbank.
1992 wurde „Bonnie und Clyde“ in das amerikanische National Film Registry der Library of Congress aufgenommen. Dort werden Filme bewahrt, die als kulturell, historisch oder ästhetisch besonders bedeutsam für die amerikanische Filmgeschichte angesehen werden.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Das hier ist Miss Bonnie Parker. Ich bin Clyde Barrow. Wir rauben Banken aus.“ (Clyde Barrow)
Auszeichnungen:
2 Oscars:
Beste Nebendarstellerin (Estelle Parsons)
Beste Kamera
Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Trailer
Soundtrack
Zugeordnete Themen
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Bewertung
Action: ★★★★☆
Anspruch: ★★★☆☆
Erotik: ★☆☆☆☆
Herz: ★★★☆☆
Humor: ★☆☆☆☆
Spannung: ★★★★☆
Externe Wertung:
82,58 %
Meine Wertung:
9/10
Gesamtwertung:
84,06 %
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