The Godfather – Part III

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Francis Ford Coppola
Besetzung: Al Pacino (Michael Corleone), Talia Shire (Connie Corleone), Diane Keaton (Kay Adams), Andy Garcia (Vincent Mancini), Sofia Coppola (Mary Corleone), Eli Wallach (Don Altobello), Bridget Fonda (Grace Hamilton), John Savage (Pfarrer Andrew Hagen), Al Martino (Johnny Fontane), Joe Mantegna (Joey Zasa), George Hamilton (B.J. Harrison)
Produktion: Francis Ford Coppola
Drehbuch: Francis Ford Coppola, Mario Puzo
Buchvorlage: Mario Puzo
Filmmusik: Carmine Coppola, Nino Rota
Kamera: Gordon Willis
Schnitt: Barry Malkin, Lisa Fruchtman, Walter Murch
Story:
New York, 1979: Michael Corleone ist inzwischen in die Jahre gekommen und bemüht sich darum, die Geschäfte seiner Familie endgültig in legale Bahnen zu lenken. Nachdem er sich aus dem Glücksspiel- und Drogengeschäft zurückgezogen hat, plant er eine milliardenschwere Beteiligung an einem europäischen Immobilienunternehmen, das eng mit der Vatikanbank verbunden ist. Doch auch dort stößt Michael auf Korruption und undurchsichtige Machenschaften. Gleichzeitig sorgen Konflikte innerhalb der Mafia dafür, dass Michael seiner kriminellen Vergangenheit nicht entkommen kann. Besonders der ehrgeizige Vincent Mancini, der uneheliche Sohn seines verstorbenen Bruders Sonny, drängt zunehmend in die Geschäfte der Familie. Zwischen alten Rivalitäten, neuen Machtkämpfen und Michaels Wunsch nach einem legalen Vermächtnis gerät die Familie Corleone erneut in einen gefährlichen Konflikt.
Heimkino-Filmkritik:
16 Jahre nach „Der Pate – Teil II“ schlüpft Al Pacino erneut in die Rolle des nun deutlich gealterten und weiser gewordenen Michael Corleone. Francis Ford Coppola gestaltet den Beginn weitaus gemächlicher als noch bei den ersten beiden Teilen, die Machart ist insgesamt jedoch sehr ähnlich, sodass man sich direkt wieder in die Geschichte der Corleones eingebettet fühlt. Trotz einiger toller und erinnerungswürdiger Szenen kommt mitunter allerdings auch etwas Langeweile auf, und die zahlreichen Verwicklungen erschließen sich nur dem wirklich aufmerksamen Zuschauer. Höhepunkt ist zweifelsohne der furios und gekonnt erzählte Showdown. Insgesamt ein guter Film und solider Abschluss der Trilogie, aber dennoch der schwächste Teil der grandiosen Mafia-Reihe von Francis Ford Coppola.
Zusatzinfos:
16 Jahre lagen zwischen dem zweiten und dritten Teil. Paramount hatte bereits seit dem Erfolg von „Der Pate – Teil II“ Interesse an einer weiteren Fortsetzung. Francis Ford Coppola stand einem dritten Film lange zurückhaltend gegenüber, ließ sich schließlich aber doch auf das Projekt ein. Dabei spielten auch seine damaligen erheblichen finanziellen Schwierigkeiten eine Rolle. Seine Produktionsfirma Zoetrope war in finanzielle Schieflage geraten, und Coppola erhielt für die Regie von „Der Pate – Teil III“ eine Gage von mehreren Millionen Dollar.
Im Jahr 2020 wurde eine Neufassung des Films veröffentlicht. Sie trägt den Titel „Der Pate, Epilog: Der Tod von Michael Corleone“ und entspricht damit stärker der Vorstellung, die Coppola ursprünglich von diesem Abschluss hatte. Die Fassung besitzt einen veränderten Anfang und ein anderes Ende sowie zahlreiche kleinere Umschnitte und ist insgesamrt einige Minuten kürzer als die Version von 1990. Die neue Version entspricht nach Aussage des Regisseurs stärker der ursprünglichen Vorstellung von ihm und Mario Puzo, den dritten Film weniger als klassische Fortsetzung denn als Epilog zur Geschichte Michael Corleones zu erzählen.
Die „Der Pate“-Trilogie:
1972: Der Pate
1974: Der Pate – Teil II
1990: Der Pate – Teil III
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Was soll das für einen Sinn haben, zu beichten, wenn man nichts bereut?“ (Michael Corleone)
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Bewertung
Action: ★★★☆☆
Anspruch: ★★★★☆
Erotik: ★☆☆☆☆
Herz: ★★★☆☆
Humor: ☆☆☆☆☆
Spannung: ★★★☆☆
Externe Wertung:
71,88 %
Meine Wertung:
8/10
Gesamtwertung:
73,50 %
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