Heimkino-Filmkritik

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The King of Comedy

The King of Comedy


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Martin Scorsese

Besetzung: Robert De Niro (Rupert Pupkin), Jerry Lewis (Jerry Langford), Sandra Bernhard (Masha), Diahnne Abbott (Rita), Ed Herlihy (Ed Herlihy), Lou Brown (Orchesterleiter), Catherine Scorsese (Ruperts Mutter)

Produktion: Arnon Milchan

Drehbuch: Paul D. Zimmerman

Filmmusik: Robbie Robertson

Kamera: Fred Schuler

Schnitt: Thelma Schoonmaker

Story:

Rupert Pupkin träumt davon, als Komiker berühmt zu werden. Sein großes Idol ist der erfolgreiche Fernsehmoderator Jerry Langford, in dessen Show Rupert unbedingt auftreten möchte. Nach einer zufälligen Begegnung mit Langford ist er überzeugt, seinem großen Durchbruch näher gekommen zu sein. Doch seine wiederholten Versuche, einen Auftritt in der Sendung zu bekommen, werden abgewiesen. Rupert lässt sich davon nicht entmutigen und steigert sich immer stärker in seine Vorstellung einer erfolgreichen Karriere hinein. Gemeinsam mit der ebenfalls von Langford besessenen Masha fasst er schließlich einen radikalen Plan, um die Aufmerksamkeit seines Idols und der Öffentlichkeit zu erzwingen.


Heimkino-Filmkritik:

Martin Scorsese erzählt seine Mediensatire „The King of Comedy“ äußerst gekonnt und vermischt dabei die Scheinwelt Rupert Pupkins mit der Welt aus Glanz und Glamour der Comedy-Szene. Der Film ist zugleich Komödie, Drama und Charakterstudie eines gebrochenen und gescheiterten Mannes – herausragend gespielt von Robert De Niro –, der zunehmend die Grenzen zwischen Wunschvorstellung und Realität verliert. Dabei entsteht ein ebenso humorvoller wie tragischer Blick hinter die Kulissen des Showgeschäfts, der zugleich die Gier nach Ruhm und öffentlicher Aufmerksamkeit kritisch hinterfragt. Ein gelungender Kniff besteht auch darin die Rolle des Jerry Langford mit dem Komiker Jerry Lewis zu besetzen. Der Ausgang der Geschichte mag ein wenig irritieren, lässt allerdings auch bewusst Raum für unterschiedliche Interpretationen, was Realität ist und was doch wieder Fantasie.

Zusatzinfos:

Bei seiner Veröffentlichung war „The King of Comedy“ ein kommerzieller Misserfolg und wurde wesentlich verhaltener aufgenommen als heute. Inzwischen gilt er als einer der bemerkenswertesten Filme Scorseses und seine Beschäftigung mit Berühmtheit, parasozialen Beziehungen und dem verzweifelten Streben nach öffentlicher Aufmerksamkeit wirkt aus heutiger Sicht geradezu vorausschauend.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Besser ein König für eine Nacht, als ein Bettler für’s Leben.“ (Rupert Pupkin)

Auszeichnungen:

  • BAFTA Film Award in der Kategorie „Bestes Original-Drehbuch“

  • Nominierung für den Goldene Palme als „Bester Film“ bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes
  • Nominierungen für den BAFTA Film Award in den Kategorien „Beste Regie“ (Martin Scorsese), „Bester Hauptdarsteller“ (Robert De Niro), „Bester Nebendarsteller“ (Jerry Lewis) und „Bester Schnitt“

Der Film erhielt einzelne weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

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*Ausgenommen Filme der selben Filmreihe und Remakes.

Bewertung

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