Heimkino-Filmkritik

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Maleficent – Die dunkle Fee

Maleficent


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Robert Stromberg

Besetzung: Angelina Jolie (Maleficent), Elle Fanning (Aurora), Sharlto Copley (König Stefan), Imelda Staunton (Knotgrass), Lesley Manville (Flittle), Juno Temple (Thistletwit), Ella Purnell (Maleficent als Teenager), Brenton Thwaites (Prinz Phillip), Sam Riley (Diaval)

Produktion: Angelina Jolie, Joe Roth

Drehbuch: Linda Woolverton, John Lee Hancock, Erdman Penner, Joe Rinaldi, Winston Hibler, Bill Peet, Ted Sears, Ralph Wright, Milt Banta

Buchvorlage: Charles Perrault, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm

Filmmusik: James Newton Howard

Kamera: Dean Semler

Schnitt: Chris Lebenzon, Richard Pearson

Story:

Die junge Fee Maleficent lebt in einem friedlichen, von magischen Wesen bewohnten Reich, das an das Königreich der Menschen grenzt. Als sie von Stefan, einem Menschen, dem sie einst vertraute, verraten wird, verhärtet sich ihr Herz und aus der warmherzigen Beschützerin ihrer Heimat wird eine mächtige und von Rache erfüllte Fee. Jahre später belegt Maleficent Aurora, die neugeborene Tochter des inzwischen zum König aufgestiegenen Stefan, mit einem folgenschweren Fluch: An ihrem 16. Geburtstag soll sich die Prinzessin an einer Spindel stechen und in einen tiefen Schlaf fallen. Während Aurora heranwächst, beobachtet Maleficent das Mädchen jedoch immer wieder und entwickelt zunehmend eine besondere Verbindung zu ihr.


Heimkino-Filmkritik:

„Maleficent – Die dunkle Fee“ ist eine schön erzählte Neuinterpretation des Märchens „Dornröschen“, wobei der Film geschickt mit den Vorstellungen von Gut und Böse spielt und die Rollen auch bewusst vertauscht. Dabei gerät das Ganze mitunter auch ein wenig düster-gruselig, sodass es sich hier auf jeden Fall nicht um klassischen Märchenstoff für kleinere Kinder handelt. Ab dem 12. Lebensjahr dürfte das Gesehene aber gut zu verarbeiten sein.

Zusatzinfos:

„Maleficent – Die dunkle Fee“ erzählt die Geschichte von „Dornröschen“ aus der Perspektive der vermeintlichen bösen Fee. Dabei orientiert sich der Film nicht nur am Märchenstoff, sondern ganz wesentlich an Disneys eigenem Zeichentrickklassiker Dornröschen von 1959. Maleficents charakteristisches Erscheinungsbild mit Hörnern, schwarzer Kleidung und markanten Gesichtszügen wurde für die Realverfilmung entsprechend weiterentwickelt.

Die kleine Aurora wird von Angelina Jolies eigener Tochter Vivienne Jolie-Pitt gespielt.

Der Film ist das Regiedebüt von Robert Stromberg. Zuvor hatte er sich vor allem als Szenenbildner und Visual-Effects-Künstler einen Namen gemacht. Für das Szenenbild von „Avatar“ und „Alice im Wunderland“ gewann er jeweils einen Oscar.

Von der Deutsche Filmbewertungsstelle Wiesbaden erhielt der Film das Prädikat besonders wertvoll.

„Maleficent – Die dunkle Fee“ war mit weltweit über 750 Millionen US-Dollar Einspielergebnis ein großer kommerzieller Erfolg.

2019 erschien mit „Maleficent: Mächte der Finsternis“ eine Fortsetzung der Geschichte.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

Aurora: „Hab‘ keine Angst.“
Maleficent: „Ich hab‘ keine Angst.“
Aurora: „Dann komm raus.“
Maleficent: „Dann wirst Du Angst haben.“

Auszeichnungen:

  • Oscar-Nominierung in der Kategorie „Beste Kostüme“
  • Nominierungen für den BAFTA Children’s Award in den Kategorien „Bester Film“ und „BAFTA Kids Vote – Feature Film“
  • Nominierung für den Saturn Award in den Kategorien „Beste Hauptdarstellerin“ (Angelina Jolie), „Bester Fantasyfilm“, „Beste Kostüme“ und „Beste Nachwuchsdarstellerin“ (Elle Fanning)
  • Nominierungen für den Satellite Award in den Kategorien „Bestes Szenenbild“ und „Beste Kostüme“

Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Trailer

Soundtrack

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