Heimkino-Filmkritik

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Send Help

Send Help


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Sam Raimi

Besetzung: Rachel McAdams (Linda Liddle), Dylan O’Brien (Bradley Preston), Edyll Ismail (Zuri), Xavier Samuel (Donovan), Chris Pang (Chase), Thaneth Warakulnukroh (Bootskapitän), Emma Raimi (River), Bruce Campbell (Bradleys Vater)

Produktion: Sam Raimi, Zainab Azizi, Nicholas Simon

Drehbuch: Damian Shannon, Mark Swift

Filmmusik: Danny Elfman

Kamera: Bill Pope

Schnitt: Bob Murawski

Story:

Linda Liddle führt in ihrem Unternehmen ein eher unscheinbares Dasein und findet bei ihren Kollegen und Vorgesetzten kaum Beachtung. Das ändert sich schlagartig, als sie gemeinsam mit ihrem neuen Chef Bradley Preston nach einem Flugzeugabsturz als einzige Überlebende auf einer einsamen Insel strandet. Fernab jeglicher Zivilisation sind die beiden gezwungen, miteinander auszukommen und gemeinsam für Nahrung, Schutz und eine mögliche Rettung zu sorgen. Doch die aus dem Berufsalltag mitgebrachten Spannungen und Konflikte lassen nicht lange auf sich warten. Während sich die bisherigen Machtverhältnisse zunehmend verschieben, entwickelt sich aus dem gemeinsamen Überlebenskampf ein gefährliches Spiel aus Abhängigkeit, Kontrolle und Misstrauen, bei dem keiner der beiden bereit ist, dem anderen die Oberhand zu überlassen.


Heimkino-Filmkritik:

Sam Raimi will mit „Send Help“ einen makaber-bösen Genremix schaffen und stellenweise gelingt ihm dies auch. Die Mischung aus „Cast Away“ und „Triangle of Sadness“ ist jedoch vielfach zu unglaubwürdig, um wirklich begeistern zu können. Die Charaktere sind sehr stereotyp gezeichnet und bereits die Absturzsequenz ist übertrieben und unrealistisch. In einzelnen Momenten droht der Film nahezu ins Subgenre des Trash abzudriften – z. B. bei der Inszenierung des Absturzes, dem blutigen Kampf mit einem Wildschwein und bei der finalen Auseinandersetzung zwischen Linda und Bradley. Schön dargestellt ist hingegen, wie sich die Machtverhältnisse zwischen den beiden Figuren in der Ausnahmesituation verschieben. Dies hat man aber in „Triangle of Sadness“ bereits wesentlich glaubwürdiger und intensiver zu sehen bekommen. Auch die erstaunlich schnelle Genesung von Bradleys stark verletztem Beins trägt zur Unglaubwürdigkeit des Films bei. So wirken viele Szenen arg gekünstelt und der Film verliert seinen anfänglichen Charme. Im letzten Drittel wird „Send Help“ dann tatsächlich richtig böse, bietet einige gute Szenen und zeigt deutliche Anleihen beim Horrorfilm. – Insgesamt unterhält „Send Help“ größtenteils kurzweilig und macht durchaus Spaß, doch die zahlreichen Logiklöcher und die schwach ausgearbeiteten Charaktere trüben diesen etwas.

Zusatzinfos:

Ein großer Teil der Außenaufnahmen entstand in Thailand.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Man wird nicht als Monster geboren, man wird dazu gemacht.“ (Linda Liddle)

Auszeichnungen:

Auszeichnungen folgen.

Trailer

Soundtrack

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*Ausgenommen Filme der selben Filmreihe und Remakes.

Bewertung

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