Tschick

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Fatih Akin
Besetzung: Tristan Göbel (Maik Klingenberg), Anand Batbileg (Andrej "Tschick" Tschichatschow), Mercedes Müller (Isa), Anja Schneider (Maiks Mutter), Uwe Bohm (Maiks Vater), Udo Samel (Herr Wagenbach), Claudia Geisler-Bading (Mutter Risi-Pisi-Familie), Alexander Scheer (Jugendrichter), Marc Hosemann (Polizist)
Produktion: Susanne Kusche, Marco Mehlitz
Drehbuch: Lars Hubrich, Hark Bohm
Buchvorlage: Wolfgang Herrndorf
Filmmusik: Vince Pope
Kamera: Rainer Klausmann
Schnitt: Andrew Bird
Story:
Der 14-jährige Maik Klingenberg wächst in wohlhabenden Verhältnissen auf, fühlt sich jedoch als Außenseiter und blickt wenig begeistert auf die bevorstehenden Sommerferien. Seine Mutter befindet sich in einer Entzugsklinik, sein Vater verreist mit seiner Assistentin und Maik bleibt allein zu Hause zurück. Dann taucht sein ungewöhnlicher Mitschüler Andrej Tschichatschow, genannt Tschick, mit einem gestohlenen Lada auf. Ohne Führerschein, Karte oder konkreten Plan machen sich die beiden Jugendlichen auf den Weg durch die ostdeutsche Provinz. Aus dem spontanen Ausflug entwickelt sich ein turbulenter Roadtrip voller unerwarteter Begegnungen und Erfahrungen, bei dem zwischen den beiden Außenseitern eine besondere Freundschaft entsteht.
Heimkino-Filmkritik:
Dem deutsch-türkischen Regisseur Fatih Akin gelingt mit „Tschick“ eine glaubwürdige Romanverfilmung über den abenteuerlichen Roadtrip zweier Jugendlicher. Die beiden jungen Hauptdarsteller überzeugen auf ganzer Linie und tragen wesentlich zur hohen Authentizität des Films bei. Auch die Dialoge sind stark, die Inszenierung ist gelungen und ein flotter Soundtrack untermalt die Reise der beiden Außenseiter passend. Die Geschichte selbst erzählt von Zugehörigkeit, Freundschaft, Mut, Abenteuerlust, aber auch von jugendlicher Rebellion und krimineller Energie. Auch wenn der Film nicht ganz die Intensität von „Sonne und Beton“ erreicht, so sind doch interessante Parallelen zwischen diesen beiden Werken zu erkennen. – „Tschick“ ist ein kurzweiliges Jugenddrama mit sympathischen Jungdarstellern und einer ebenso unterhaltsamen wir glaubwürdigen Geschichte.
Zusatzinfos:
„Tschick“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf aus dem Jahr 2010. Das Buch entwickelte sich zu einem großen Erfolg, wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und insbesondere als Schullektüre populär. Herrndorf erlebte die Verfilmung nicht mehr: Der Schriftsteller starb bereits 2013 im Alter von nur 48 Jahren.
Die Geschichte wurde auch für die Bühne adaptiert und gehört zu den besonders häufig aufgeführten zeitgenössischen Theaterstoffen in Deutschland.
Der englischsprachige Titel des Films lautet „Goodbye Berlin“.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Du siehst nicht aus wie Kevin Kuranyi. Du siehst aus wie ein 14-jähriger mit Isolierband in der Fresse.“ (Maik Klingenberg)
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einzelne weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.
Trailer
Soundtrack
Zugeordnete Themen
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*Ausgenommen Filme der selben Filmreihe und Remakes.
Bewertung
Action: ★★☆☆☆
Anspruch: ★★★☆☆
Erotik: ★☆☆☆☆
Herz: ★★★★☆
Humor: ★★☆☆☆
Spannung: ★★★☆☆
Externe Wertung:
67,98 %
Meine Wertung:
8/10
Gesamtwertung:
72,88 %
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