Heimkino-Filmkritik

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Requiem for a Dream

Requiem for a Dream


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Darren Aronofsky

Besetzung: Ellen Burstyn (Sara Goldfarb), Jared Leto (Harry Goldfarb), Jennifer Connelly (Marion Silver), Marlon Wayans (Tyrone C. Love), Christopher McDonald (Tappy Tibbons), Louise Lasser (Ada), Marcia Jean Kurtz (Rae), Mark Margolis (Mr. Rabinowitz)

Produktion: Eric Watson, Palmer West

Drehbuch: Darren Aronofsky, Hubert Selby jr.

Buchvorlage: Hubert Selby jr.

Filmmusik: Clint Mansell

Kamera: Matthew Libatique

Schnitt: Jay Rabinowitz

Story:

Sara Goldfarb lebt allein in ihrer kleinen Wohnung und verbringt den Großteil ihrer Zeit vor dem Fernseher. Als sie glaubt, die Chance auf einen Auftritt in einer Fernsehshow zu bekommen, beginnt sie eine radikale Diät, die ihr Leben zunehmend aus dem Gleichgewicht bringt. Währenddessen träumt ihr Sohn Harry gemeinsam mit seinem Freund Tyrone von einem besseren Leben und schnellem Geld. Doch ihr Plan wird immer stärker von Drogenkonsum und Abhängigkeit überschattet. Auch Harrys Beziehung zu seiner Freundin Marion leidet dadurch zunehmend …


Heimkino-Filmkritik:

Regisseur Darren Aronofsky ist mit „Requiem for a Dream“ ein sehr authentisches Drogendrama gelungen. Überzeugende Darsteller, eine tolle Kameraarbeit und der rasante Schnitt unterstützen dabei die Intensität des Erzählten und lassen den psychischen Zustand der Figuren auch visuell spürbar werden. Dadurch leidet der Zuschauer stellenweise mit den Protagonisten mit. Die Drogen-Abhängigkeit wird ohnehin auf unterschiedlichen Ebenen erfahrbar. Verschiedene Schicksale werden ineinander verwoben erzählt, wobei sie stets Berührungspunkte zueinander aufweisen. Insbesondere im letzten Drittel nimmt der Film gehörig an Fahrt auf, was nicht nur durch den Schnitt, sondern auch durch schnelle Ortswechsel verstärkt wird. – „Requiem for a Dream“ ist für das Genre ein ähnlich wichtiger Beitrag wie „Trainspotting“, filmkünsterlisch sogar noch ansprechender.

Zusatzinfos:

„Requiem for a Dream“ beruht auf dem gleichnamigen Roman von Hubert Selby Jr. aus dem Jahre 1978. Autor Selby Jr. schrieb auch – gemeinsam mit Regisseur Darren Aronofsky – das Drehbuch.

In Deutschland wurde „Requiem for a Dream“ zunächst ausschließlich auf Video veröffentlicht. Erst Anfang 2002 erhielt der Film nachträglich einen sehr begrenzten Kinostart, der jedoch nur in vergleichsweise wenigen Kinos stattfand. Trotz dieser begrenzten Veröffentlichung entwickelte sich der Film international zu einem Kultklassiker des modernen Independent-Kinos.

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Deine Mutter braucht Dich so dringend, wie eine Kuh ’nen Hutständer.“

Auszeichnungen:

  • Satellite Award in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin – Drama“ (Ellen Burstyn)
  • Sierra Award in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ (Ellen Burstyn)

  • Oscar-Nominierung in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ (Ellen Burstyn)
  • Golden-Globe-Nominierung in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin – Drama“ (Ellen Burstyn)
  • Nominierungen für den Saturn Award in den Kategorien „Bester Horrofilm“ und „Beste Hauptdarstellerin“ (Ellen Burstyn)
  • Nominierung für den Sierra Award in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ (Jennifer Connelly)

Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Soundtrack

Trailer

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