Caught Stealing

Filmposter via TMDb (themoviedb.org)
Cast & Crew:
Regie: Darren Aronofsky
Besetzung: Austin Butler (Hank Thompson), Zoë Kravitz (Yvonne), Regina King (Roman), Matt Smith (Russ), Liev Schreiber (Lipa), Vincent D’Onofrio (Shmully), Bad Bunny (Colorado), Will Brill (Jason), Nikita Kukushkin (Pavel), Yuri Kolokolnikov (Aleksei)
Produktion: Darren Aronofsky, Ari Handel, Jeremy Dawson, Dylan Golden
Drehbuch: Charlie Huston
Buchvorlage: Charlie Huston
Filmmusik: Idles
Kamera: Matthew Libatique
Schnitt: Andrew Weisblum
Story:
Hank Thomas führt ein eher unspektakuläres Leben in New York City. Das ehemalige Baseballtalent arbeitet als Barkeeper, verbringt Zeit mit seiner Freundin und versucht, sich aus größeren Problemen herauszuhalten. Doch als er für seinen Nachbarn kurzfristig die Betreuung einer Katze übernimmt, gerät sein Alltag plötzlich aus den Fugen. Immer mehr zwielichtige Gestalten tauchen auf und scheinen ausgerechnet hinter Hank her zu sein. Ohne genau zu verstehen, warum er ins Visier geraten ist, wird Hank zunehmend in eine gefährliche Spirale aus Verfolgung, Gewalt und kriminellen Machenschaften hineingezogen – und kämpft bald nicht nur um Antworten, sondern auch ums Überleben.
Heimkino-Filmkritik:
„Caught Stealing“ ist eine rasant geschnittene und toll gefilmte Gaunerkomödie, die ein wenig an Guy Ritchies „Snatch – Schweine und Diamanten“ (2000) erinnert, jedoch zumindest etwas ernster daherkommt. Und auch „Caught Stealing“ spielt vor dem Jahr 2001, denn die Zwillingstürme des World Trade Centers sind wiederholt zu sehen. Auch hierdurch lässt sich sicherlich ein Bezug zum Charme der Filme vom Übergang des 20. ins 21. Jahrhunderts erkennen. Regisseur Darren Aronofsky erzeugt einen intensiven Sog, der den Zuschauer ebenso wie den Protagonisten ganz unvermittelt hinein zieht in die New Yorker Unterwelt. Wie schon in Aronofskys früherem Werk „Requiem for a Dream“ (2000) spielt beiläufig auch die Mutter-Sohn-Beziehung eine wichtige Rolle. Einige tolle Kamerafahrten und die guten Darsteller überzeugen, auch wenn einzelne Pointen noch zielsicherer hätten inszeniert werden können. Insgesamt ist „Caught Stealing“ aber ein (fast) rundum gelungener Zeitvertreib, dem man auf jeden Fall eine Chance geben sollte. Für Fans von Aronofsky oder von Werken á la Guy Ritchie auf jeden Fall empfehlenswert.
Zusatzinfos:
„Caught Stealing“ beruht auf dem gleichnamigen Roman von Charlie Huston, der auch das Drehbuch für den Film verfasste.
Mein Lieblingszitat aus dem Film:
„Wenn Du vor dem weg läufst, wovor Du Angst hast, dann beherrscht es Dich.“ (Yvonne)
Auszeichnungen:
Der Film erhielt einzelne Nominierungen internationaler Filmpreise.
Soundtrack
Trailer
Bewertung
Action: ★★★★☆
Anspruch: ★★☆☆☆
Erotik: ★☆☆☆☆
Herz: ★★☆☆☆
Humor: ★★☆☆☆
Spannung: ★★★★☆
Externe Wertung:
75,15 %
Meine Wertung:
8/10
Gesamtwertung:
76,12 %
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