Heimkino-Filmkritik

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Stirb langsam

Die Hard


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: John McTiernan

Besetzung: Bruce Willis (John McClane), Alan Rickman (Hans Gruber), Bonnie Bedelia (Holly Genaro McClane), Alexander Godunow (Karl), Reginald VelJohnson (Sgt. Al Powell), Paul Gleason (Dwayne T. Robinson), De'voreaux White (Argyle), William Atherton (Thornburg)

Produktion: Lawrence Gordon, Joel Silver

Drehbuch: Jeb Stuart, Steven E. de Souza

Buchvorlage: Roderick Thorp

Filmmusik: Michael Kamen

Kamera: Jan de Bont

Schnitt: Frank J. Urioste, John F. Link

Story:

Der New Yorker Polizist John McClane reist kurz vor Weihnachten nach Los Angeles, um seine entfremdete Ehefrau zu besuchen. Während einer Firmenfeier in einem Hochhaus wird das Gebäude jedoch von bewaffneten Kriminellen besetzt, die die Anwesenden als Geiseln nehmen. McClane kann sich als Einziger unbemerkt entziehen und beginnt, auf eigene Faust gegen die Täter vorzugehen. Dabei entwickelt sich ein gefährlicher Kampf durch das gesamte Gebäude. Mit begrenzten Mitteln und ohne Unterstützung versucht McClane, die Geiseln zu retten und die Pläne der Verbrecher zu durchkreuzen.


Heimkino-Filmkritik:

„Stirb langsam“ ist inzwischen ein richtiger Action-Klassiker und etablierte Bruce Willis als Actionstar. Nicht umsonst gilt die „Stirb langsam“-Reihe als Paraderolle von Bruce Willis, der sich hier als Ein-Mann-Armee immer wieder einer ganzen Horde von Bösewichten gegenübersieht. Heute trägt auch der 1980er Jahre Charme maßgeblich zum Unterhaltungswert des Streifens bei. Natürlich ist das Ganze nicht immer ganz logisch, aber wer auf kurzweilige, actionreiche Unterhaltung steht, wird hier weiterhin bestens bedient.

Zusatzinfos:

Der Film beruht lose auf dem Roman „Nothing Lasts Forever“ von Roderick Thorp aus dem Jahr 1979.

Das Hochhaus des Films existiert tatsächlich und beherbegt das Gebäude der 20th Century Fox in Los Angeles. Während der Dreharbeiten war das Gebäude teilweise noch im Bau.

Seit Jahren wird diskutiert, ob „Stirb langsam“ ein Weihnachtsfilm ist, da die Handlung an Weihnachten spielt, Weihnachtsmusik und -dekoration im Film vorkommen und ein zentrales Motiv die familiäre Versöhnung darstellt. Für viele Fans gehört der Film inzwischen fest zur Weihnachtszeit.

Bei Produktionskosten von etwa 28 Millionen US-Dollar, spielte der Film weltweit über 140 Millionen US-Dollar ein. Nach dem großen Erfolg wurden bislang vier Fortsetzungen gedreht.

Die „Stirb langsam“-Reihe:
1988: Stirb langsam
1990: Stirb langsam 2
1995: Stirb langsam – Jetzt erst recht
2007: Stirb langsam 4.0
2013: Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

„Yippiyayee, Schweinebacke.“ (John McClane)

Auszeichnungen:

  • BMI Film Music Award


  • Oscar-Nominierungen in den Kategorien „Bester Ton“, „Bester Schnitt“, „Bester Toneffektschnitt“ und „Beste visuelle Effekte“
  • Nominierungen für den Jupiter Award in den Kategorien „Bester internationaler Film“ und „Bester internationaler Darsteller“ (Bruce Willis)

Der Film erhielt einige weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Soundtrack

Trailer

Bewertung

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