Heimkino-Filmkritik

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Ziemlich beste Freunde

Intouchables


Filmposter via TMDb (themoviedb.org)

Cast & Crew:

Regie: Eric Toledano, Olivier Nakache

Besetzung: François Cluzet (Philippe), Omar Sy (Driss), Anne Le Ny (Yvonne), Audrey Fleurot (Magalie), Clotilde Mollet (Marcelle), Alba Gaïa Bellugi (Elisa), Cyril Mendy (Adama), Christian Ameri (Albert)

Produktion: Nicolas Duval-Adassovsky, Yann Zenou, Laurent Zeitoun

Drehbuch: Eric Toledano, Olivier Nakache

Filmmusik: Ludovico Einaudi

Kamera: Mathieu Vadepied

Schnitt: Dorian Rigal-Ansous

Story:

Der wohlhabende Philippe ist seit einem Unfall vom Hals abwärts gelähmt und auf Hilfe im Alltag angewiesen. Auf der Suche nach einem neuen Pfleger trifft er auf Driss, der eigentlich nur eine Bestätigung für seine Bewerbung benötigt. Trotz – oder gerade wegen – seines unkonventionellen Auftretens stellt Philippe ihn ein. Zwischen den beiden entsteht eine ungewöhnliche Beziehung: Während Driss frischen Wind in Philippes geregeltes Leben bringt, lernt er selbst eine ihm bislang fremde Welt kennen. Aus anfänglichen Gegensätzen entwickelt sich nach und nach eine enge Freundschaft, die beide nachhaltig verändert.


Heimkino-Filmkritik:

Schön erzähltes Aufeinandertreffen zweier völlig unterschiedlicher Menschen, die sich zufällig kennen lernen, zueinander finden und irgendwie abhängig voneinander werden. Hauptdarsteller François Cluzet erinnert ein wenig an Dustin Hofmann, nicht nur wegen seines Aussehens, und Omar Sy erzeugt mit seinem frischen Spiel einen glaubhaften Gegenpol zur Welt des Philippe. – Zurecht äußerst erfolgreiche französische Komödie mit ernstem Unterbau, die durchweg kurzweilig unterhält.

Zusatzinfos:

„Ziemlich beste Freunde“ basiert auf dem Leben von Philippe Pozzo di Borgo und seinem Pfleger Abdel Sellou. Die echte Geschichte wurde zuvor bereits in einer Dokumentation verarbeitet und diente als Grundlage für das Drehbuch.

Der Film war international ein großer Erfolg und ist einer der erfolgreichsten französischen Filme aller Zeiten. Insbesondere Omar Sy wurde durch seine Rolle als Pfleger Driss international bekannt.

Der Erfolg des Films führte zu mehreren Neuauflagen, so z. B. zum US-Remake „Mein Bester & ich“ (2019).

 

Mein Lieblingszitat aus dem Film:

Philippe: „Ich bin vom Hals abwärts gelähmt.“
Driss: „Ich würde mir die Kugel geben.“
Philippe: „Auch das ist schwer für einen Querschnittsgelähmten.“

Auszeichnungen:

  • César in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ (Omar Sy)
  • Goya in der Kategorie „Bester europäischer Film“
  • Satellite Award in der Kategorie „Bester internationaler Film“

  • Golden-Globe-Nominierung in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“
  • Nominierung für den BAFTA Film Award in der Kategorie „Bester nicht-englischsprachiger Film“
  • Nominierungen für den Europäischen Filmpreis in den Kategorien „Bester Film“, „Bester Hauptdarsteller“ (François Cluzet), „Bestes Drehbuch“ und „EFA People’s Choice Award“
  • Nominierungen für den César in den Kategorien „Bester Film“, „Bester Hauptdarsteller“ (François Cluzet), „Beste Nebendarstellerin“ (Anne Le Ny), „Beste Regie“ (Eric Toledano und Olivier Nakache), „Bestes Original-Drehbuch“, „Bester Ton“, „Beste Kamera“ und „Bester Schnitt“
  • Nominierungen für den Satellite Award in den Kategorien „Bester Hauptdarsteller“ (Omar Sy) und „Bestes Original-Drehbuch“

Der Film erhielt zahlreiche weitere Auszeichnungen und Nominierungen internationaler Filmpreise.

Soundtrack

Trailer

Bewertung

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